Ostend61: Serielle Vollsanierung eines Siebengeschossers mit Gewerbe zum EH 40 Plus EE mit nachhaltigen Materialien

Maßnahmen:
Sozialverträgliche serielle Vollsanierung eines bewohnten siebengeschossigen Gebäudes mit Gewerbe auf EH 40 Plus EE, um den Bestand statt eines Abrisses wirtschaftlich und vollständig zu dekarbonisieren, durch …- 3D-Laserscan, BIM und digitalen Zwilling zur Vorabkoordination von Statik, Brand- und Schallschutz, TGA und Logistik
- Montage vorgefertigter HRB-Elemente und Bereinigung von Wärmebrücken
- Neuaufbau des Satteldachs mit Zellulose, Gauben, Gründach und Photovoltaikanlage
- Einsatz einer Kleinstwärmepumpe mit 3,2 kW, einer Wandheizung mit geringen Druckverlusten sowie einer zentralen RLT-Anlage mit Wärmerückgewinnung
- Energie- und Betriebsautomation sowie Nutzung von Abluft- und Regenwasserwärme
- Zisterne für Toilettenspülung und Dachbewässerung sowie ein urbanes Mikroklima-Konzept
- minutiöse Taktung und kurze Eingriffszeiten in den Wohnungen bei laufender Nutzung
- soziale Flankierung und transparente Kommunikation mit den Bewohnenden
Zielsetzung:
Endenergie-Bedarf:- 96,15% erzielte Endenergieeinsparung
- 8 kWh/m2 Endenergieverbrauch pro Jahr
CO2-Emissionen:
- 89-98% erzielte Reduktion CO2-Fußabdruck
Unternehmen:
Heinrich-Thielmann-Stiftung c/o Deutsche Stiftung Denkmalschutz
Kooperationspartner:
raum für architektur (Prof. Kay Künzel)
RGA-Status:
Gewinner eines RealGreen Sonderpreises 2026
RGA-Einreichungsjahr:
2026
Fläche in m²:
1.212
Nutzungsart:
Wohnen und Nichtwohnen
Standort:
Frankfurt a.M.
Baujahr:
1962
Beschreibung:
Einzelobjekt
Kosten:
ca. 7,1 Mio. € (Gesamtkosten)
Finanzierung:
Einbindung von KfW, WI-Bank und dem Programm "Frankfurt frischt auf"

